Am 19. Oktober 2011 trafen sich im Pfarrsaal St. Josef in Köln Poll nun schon zum zweiten Mal Krimifans mit Mörderischen Schwestern. Beim nächsten Mal werden wir dann von „Tradition“ sprechen. Diesmal lasen Martina K. Schneiders und ich im Wechsel aus aktuellen Kurzgeschichten. In der Pause gab es eine Ausstellung der Krimis der Pfarrbücherei und einen Büchertisch. Im Anschluss an die Lesung wurde signiert.
Ilona Meyer-Zach auf Krimis & Thriller@Suite 101:
Ulrike Rudolph bereiste schon mehrmals die Schauplätze der Krimis.
„Bill Stern, Realist und Fleischesser, leidet schon bei der Überfahrt, und die Gesellschaft im Hotel bedeutet für ihn auch keinen Ausgleich. Erst als die beiden Teenager Ruth und Eve spurlos verschwinden, löst Bill sich aus seiner Opferrolle und beginnt, Ermittlungen anzustellen. Doch das gestaltet sich nicht einfach: Ein Sturm macht es ihm unmöglich, mit dem Festland – und seiner Chefin – Kontakt aufzunehmen. So ist er ganz auf sich gestellt. Die gesamte Insel beteiligt sich an seiner Suche. Doch bald zeigt sich, dass die Schwingungen zwischen den Inselbewohnern nicht nur positiver Natur sind. Bill und Moira beginnen zu ermitteln …
Die Autorin Ulrike Rudolph studierte Amerikanistik und hat aus privaten und beruflichen Gründen ständig mit der englischen Sprache zu tun. “Ich habe Freunde in den USA, Südengland und Irland, die ich regelmäßig treffe.” Südengland, wo ihre Lernkrimis spielen, hat sie schon mehrmals bereist und kennt Land und Leute.“
Es lasen vor ausverkauftem Haus Sabine Deitmer (Dortmund), Brigitte Glaser (Köln), Gisa Klönne (Köln), Judith Merchant (Königswinter), Petra Reagui (Köln), Ulrike Rudolph (Bornheim), Beate Sauer (Bonn), Ingrid Strobl (Köln). Moderation: Ulla Lessmann (Köln).
Zum 1. Berliner Frauenkrimifestival der Mörderischen Schwestern (“Zerstöckelt”) las ich mit Nadine Buranaseda, Elke Pistor und Alexa Stein aus unseren kriminellen Kurzgeschichten und Romanen.
Der ungewöhnliche Lesungsort dieser Criminale-Lesung lockte ein gut gelauntes und neugieriges Publikum in die Grube Günnersdorf. Trotz der dort herrschenden Kälte hörten alle gebannt und konzentriert zu.
Die Lesung im Rahmen des Rosenfestes war gut besucht. Das rein weibliche Publikum amüsierte sich und nutzte im Anschluss an die Lesung im Kulturzentrum Schwingeler Hof die Möglichkeit, mit der Autorin zu sprechen.

Veranstaltung der Mörderischen Schwestern zu Ehren von Sabine Deitmer: Vor 20 Jahren erschien ihr Story-Band “Bye, bye Bruno” – die Initialzündung für den neuen deutschen Krimi aus weiblicher Sicht. Jede Lesende bringt ein Requisit mit, stellt es kurz vor und liest dann nach Eieruhr sechs Minuten. Mein Requisit: Eine „Sommerbullette“, die streng roch. Lesen konnte ich erst, nachdem sie hermetisch eingetuppert war.