Bei einem Gang durch das Agnesviertel in Köln bin ich auf einer Kreuzung auf diese Zeugnisse der Liebe zum Pfosten gestoßen:

natürlich vereint mit der Liebe zur eigenen Stadt und ihren Sehenswürdigkeiten. Ist das nicht ein wunderbarer Ausdruck von Kreativität? Leider blieben die Werke unsigniert. Daran freuen kann man sich zum Glück trotzdem. (weiterlesen …)
Nicht nur räumlich ferne Orte inspirieren mich, sondern auch zeitlich ferne.
Gestern habe ich eine Reise in meine eigene Vergangenheit unternommen. Als Kind habe ich fast alle Wochenenden und später auch die Sommerferien bei meiner Oma in Werne an der Lippe verbracht. Mein Opa – den ich leider nicht mehr kennen gelernt habe – war in der Zeche dort angestellt. Ich war zuletzt im Alter von 14 dort.

Auf der Rückseite der Zeche war eine riesige Wiese, die unser Spielplatz war. Heute sind dort Gärten, es ist nur ein schmaler Zuweg übrig geblieben. Das Haus ist erhalten und vollkommen unverändert, nicht mal gestrichen sieht es aus. (weiterlesen …)

Zum Welttag des Buches bekränze ich das gerade heute fertig gewordene Manuskript mit angemessenem Blumenschmuck.
Dem Buch allgemein und dem Schreiben im Besonderen habe ich meine Brötchen zu verdanken, meine geistige Gesundheit, meine Freude und manchmal auch mein Leid. Es liegt mir sehr am Herzen, mindestens genauso sehr wie meine Leserinnen und Leser, die ich immer im Hinterkopf habe: bei der Planung, beim Schreiben, beim Überarbeiten. Ein zielgruppenfreies Schreiben kenne ich nicht. (weiterlesen …)

Auf meiner letzten Recherchereise im Sommer 2011 in Cornwall habe ich auch magische Orte besucht, um mir zusätzlich zur anregenden Landschaft und den zahlreichen literarischen Vorbildern auch esotherische Inspiration zu holen. Jetzt, Ende Februar, in der usseligen Zeit, fällt mir als besonderes Erlebnis der Mên-An-Tol ein, was Cornish ist und treffend “Lochstein” heißt, wie man auf dem Bild erkennen kann. Dieser Stein und ähnliche Gebilde stammen aus der Jungsteinzeit bis Bronzezeit. Sie dienten kultischen Zwecken und vermutlich auch der geistigen Reinigung.
Der Legende zufolge kriecht man durch den Lochstein – das bietet sich ja auch geradezu an. Alles andere wäre doch aufgesetzt: Woher in dieser verlassenen Heidegegend einen passenden Ball nehmen, der da durch passt? Worauf durch das Loch schießen, wenn weit und breit nichts zu sehen ist außer Ginster und Erika? Was kann man sonst noch mit dem Loch anfangen? Ach, das wollen wir doch gar nicht wissen … (weiterlesen …)
Ich besitze einen Reader, mit dem ich mich angefreundet habe, obwohl ich schöne Bücher liebe. Er ist so praktisch, besonders unterwegs. Ich möchte ihn nicht mehr missen.
Gerade lese ich im Kölner Stadtanzeiger, dass es jetzt auch ein T-Book gibt, das zumindest preislich mit dem Reader vergleichbar ist. Für 199,95 Dollar kann man das Unikat über E-Bay erwerben:
Moby Dick, mit der Schreibmaschine auf Toilettenpapier geschrieben. (weiterlesen …)
… ist wichtig, nicht nur ins neue Jahr, sondern auch für eine Voicemail. “Ich bin auf dem Weg zum Emir” erzeugt auf jeden Fall Spannung: auf die Handlung, die sprechende Figur, und wäre dies ein Romananfang auch auf den Autor, die Autorin. Wem der Satz zugeschrieben wird, findet ihr auf meiner Facebook-Seite.
Ich jedenfalls bin gut ins neue Jahr gekommen und wünsche euch und Ihnen das auch.
So sonnig, wie es auf dem Foto ist, geht es in dem Roman nicht zu, an dem ich gerade schreibe. Aber die Gegend trifft es schon: (weiterlesen …)
“Kann meine Frau den Roman umtauschen, wenn ihr der Schluss nicht gefällt?”
Zu Weihnachten werden wieder viele Bücher verschenkt. Anders als Geschenkartikel wie Socken oder Oberbekleidung kann man Romane bei Nichtgefallen aber nicht umtauschen. Der Leser aus der Buchhandlung greift einen entscheidenden Teil des Romans heraus, der auch bei Verlagsentscheidungen eine wichtige Rolle spielt: den Schluss.
Zum Fest der Liebe werden wir mit Filmen bombardiert, die ein tief verwurzeltes Bedürfnis nach Harmonie und Versöhnung bedienen. Und auch für Bücher gilt – wenn auch in einem anderen Ausmaß -, dass das Gute siegen muss. Da sind sich LeserInnen und Verlage einig. Auch wenn die Realität ganz anders aussieht. (weiterlesen …)
Vom 8. bis zum 11.12.2011 fanden die ersten Kölner Krimitage statt. Im Lesezelt hinter dem Museum Ludwig lasen 47 KrimiautorInnen zugunsten der OASE, einer Organisation zur Unterstützung von wohnungslosen und anderen Mitmenschen in Notsituationen.
Wir Autoren lasen im Dreißigminutenrhythmus, abends gab es auch Einzel- oder Gruppenlesungen und musikalische Unterhaltung. Trotz des nahe gelegenen Weihnachtsmarktes (weiterlesen …)
Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen endlich eine eigene Website nur für meine kreative Arbeit anbieten kann. In den letzten Jahren hat sich mein Arbeitsschwerpunkt immer mehr hin zum kreativen Schreiben entwickelt, was mir gut gefällt, weil es meiner persönlichen Entwicklung entspricht.
Dass ich anglophil bin, ist wohl klar. Im Grunde meines Herzens bin ich auch auch tierlieb: Glühwürmchen verzaubern mich. Ich dachte immer, auch Vögel könnte ich in mein Herz schließen.
Gerade bin ich zurück von einer Recherchereise für ein neues Romanprojekt nach Cornwall, bei der ich nebenbei den Spuren berühmter Schriftstellerinnen und Schriftsteller folgen konnte. Mein Lieblingsort war St. Ives an der nördlichen Küste, das vielen aus Rosamunde-Pilcher-Filmen bekannt sein dürfte.
Der Ort ist bezaubernd, verwinkelt, fünf kleinere und größere Strände auf engstem Raum, und nicht nur tausende von Touristen, sondern auch Vögel. Besonders groß, laut und beeindruckend: Seemöwen. (weiterlesen …)